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Mina Hava 'Für Seka'


Mina Hava 'Für Seka'
Ingolstädter Literaturtage
Ingolstadt, Georgianum
Hohe-Schul-Straße 5, 85049 Ingolstadt (Deutschland) - Karte
Lesung und Gespräch
Moderation: Jonas Lüscher
"Man hatte gelebt, ein ganzes Leben, wie es anderen glich, und sich zu trösten gesucht in der Annahme, dass die anderen dem eigenen ähnlich waren."
Übrig geblieben sind ihr nur ein Briefumschlag mit einer Handvoll Fotografien und die Angst vor dem Vater, die Sorge um ihre Mutter und ihren Bruder, die Knoten in ihrer Brust. Seka sucht mit Anfang zwanzig nach den Spuren ihrer zerbrochenen Familie und ihres bisherigen Lebens. Sie rekonstruiert den Weg ihrer Eltern aus Bosnien in die Schweiz und fragt nach den Verbindungen, den Fäden zu ihr. Dabei stößt sie auf das Gefangenenlager in Omarska in den neunziger Jahren und einen Brief, der sie weiter nach Den Haag und Genf führt, später ins Berner Oberland. Und sie stellt fest, dass in Omarska heute Erz in den Minen abgebaut wird, als hätte es die Geschichte nicht gegeben, die eines fast schon vergessenen Krieges in Europa. Dabei wirken die Versehrungen der Vergangenheit bis in die Gegenwart fort. (Suhrkamp)
Mina Hava, geboren 1998, studierte Globalgeschichte und Wissenschaftsforschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Für Seka ist ihr Debütroman.
Einlass: 19.30 Uhr
Moderation: Jonas Lüscher
"Man hatte gelebt, ein ganzes Leben, wie es anderen glich, und sich zu trösten gesucht in der Annahme, dass die anderen dem eigenen ähnlich waren."
Übrig geblieben sind ihr nur ein Briefumschlag mit einer Handvoll Fotografien und die Angst vor dem Vater, die Sorge um ihre Mutter und ihren Bruder, die Knoten in ihrer Brust. Seka sucht mit Anfang zwanzig nach den Spuren ihrer zerbrochenen Familie und ihres bisherigen Lebens. Sie rekonstruiert den Weg ihrer Eltern aus Bosnien in die Schweiz und fragt nach den Verbindungen, den Fäden zu ihr. Dabei stößt sie auf das Gefangenenlager in Omarska in den neunziger Jahren und einen Brief, der sie weiter nach Den Haag und Genf führt, später ins Berner Oberland. Und sie stellt fest, dass in Omarska heute Erz in den Minen abgebaut wird, als hätte es die Geschichte nicht gegeben, die eines fast schon vergessenen Krieges in Europa. Dabei wirken die Versehrungen der Vergangenheit bis in die Gegenwart fort. (Suhrkamp)
Mina Hava, geboren 1998, studierte Globalgeschichte und Wissenschaftsforschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Für Seka ist ihr Debütroman.
Einlass: 19.30 Uhr
Sind Rollstuhlplätze erforderlich, melden Sie dies bitte unter urbankultur@ingolstadt.de an.
Veranstalter: Stadt Ingolstadt - Kulturamt
Bild links: © Heike Steinweg-Suhrkamp / Bild rechts: © Stadt Ingolstadt - Kulturamt
| Preise | |
1 Freie Platzwahl | |
|---|---|
| Normalpreis | € 13.65 |
| Begleitperson Mensch mit Behinderung (B) | € 0.00 |
| Kinder bis einschl. 6 Jahre | € 0.00 |
| Kinder, Schüler*innen, Auszubildende, Studierende | € 9.25 |
| Menschen mit Behinderung (ab GdB 50) | € 9.25 |
| So., 19.04.2026 - 20.00 Uhr | Tickets bestellen | |
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