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F. Mendelssohn Bartholdy: Paulus


F. Mendelssohn Bartholdy: Paulus
Konzertgesellschaft Bad Kreuznach
Bad Kreuznach, Pauluskirche
Kurhausstraße 2, 55543 Bad Kreuznach (Deutschland) - Karte
ORATORIUM FÜR SOLI, CHOR UND ORCHESTER
Sopran: Gunda Baumgärtner, Tenor: Istvan Balotá, Bass: Thomas Herberich
Kammerphilharmonie Europa
Chor der Konzertgesellschaft Bad Kreuznach
Musikalische Leitung: Stefan Wasser
Vor 190 Jahren, zu Pfingsten 1836, wurde der Paulus von Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt – zweifellos ein Grund, sich diesem Werk zu widmen. Begeistert von der Wiederentdeckung der Bachschen Matthäuspassion und den Oratorien G.F. Händels wollte Felix Mendelssohn Bartholdy damit die Tradition der klassischen Oratorien wieder aufleben lassen.
Nach ihrem Vorbild verwendete er als Text Choräle – wie Bach in seinen Passionen und im Weihnachtsoratorium – und darüber hinaus ausschließlich Bibelzitate – wie Händel im Messias.
Der 1.Teil schildert am Beispiel der Steinigung des ersten christlichen Märtyrers Stephanus das Wüten des Christenverfolgers Saulus und kulminiert im „Damaskus-Erlebnis“, also der plötzlichen Erblindung des Saulus, die durch das Bekenntnis zu Jesus Christus wieder geheilt wird. „Mache dich auf! Werde Licht!“
Der zweite Teil berichtet von der Missionstätigkeit des nun Paulus genannten Apostels. Er übersteht Anfeindungen und Verfolgungen. Friedensbotschaft und Gotteslob beschließen das Werk. „Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden verkündigen.“
Felix Mendelssohn Bartholdy war Enkel des bedeutenden jüdischen Philosophen und Verfechter der religiösen Toleranz Moses Mendelssohn. Felix‘ Vater konvertierte mit seiner Familie zum christlichen Glauben und fügte den Namen Bartholdy an, um rassistischen Anfeindungen zu entgehen. Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Musik waren zu seinen Lebzeiten hoch angesehen, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber schon wenige Jahre nach seinem Tod 1847 wurde gegen ihn und „Jüdische Musik“ gehetzt, z.B. von Richard Wagner. Mit der Aufführung der wunderbaren Musik von Mendelssohn möchte die Konzertgesellschaft auch ein Zeichen setzen gegen den in unserer Zeit wieder aufflammenden Antisemitismus.
Sopran: Gunda Baumgärtner, Tenor: Istvan Balotá, Bass: Thomas Herberich
Kammerphilharmonie Europa
Chor der Konzertgesellschaft Bad Kreuznach
Musikalische Leitung: Stefan Wasser
Vor 190 Jahren, zu Pfingsten 1836, wurde der Paulus von Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt – zweifellos ein Grund, sich diesem Werk zu widmen. Begeistert von der Wiederentdeckung der Bachschen Matthäuspassion und den Oratorien G.F. Händels wollte Felix Mendelssohn Bartholdy damit die Tradition der klassischen Oratorien wieder aufleben lassen.
Nach ihrem Vorbild verwendete er als Text Choräle – wie Bach in seinen Passionen und im Weihnachtsoratorium – und darüber hinaus ausschließlich Bibelzitate – wie Händel im Messias.
Der 1.Teil schildert am Beispiel der Steinigung des ersten christlichen Märtyrers Stephanus das Wüten des Christenverfolgers Saulus und kulminiert im „Damaskus-Erlebnis“, also der plötzlichen Erblindung des Saulus, die durch das Bekenntnis zu Jesus Christus wieder geheilt wird. „Mache dich auf! Werde Licht!“
Der zweite Teil berichtet von der Missionstätigkeit des nun Paulus genannten Apostels. Er übersteht Anfeindungen und Verfolgungen. Friedensbotschaft und Gotteslob beschließen das Werk. „Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden verkündigen.“
Felix Mendelssohn Bartholdy war Enkel des bedeutenden jüdischen Philosophen und Verfechter der religiösen Toleranz Moses Mendelssohn. Felix‘ Vater konvertierte mit seiner Familie zum christlichen Glauben und fügte den Namen Bartholdy an, um rassistischen Anfeindungen zu entgehen. Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Musik waren zu seinen Lebzeiten hoch angesehen, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber schon wenige Jahre nach seinem Tod 1847 wurde gegen ihn und „Jüdische Musik“ gehetzt, z.B. von Richard Wagner. Mit der Aufführung der wunderbaren Musik von Mendelssohn möchte die Konzertgesellschaft auch ein Zeichen setzen gegen den in unserer Zeit wieder aufflammenden Antisemitismus.
Zugang für Rollstuhlfahrer: rechter Seiteneingang - Eintrittspreis 50% - buchbar direkt beim zuständigen Veranstalter
Veranstalter: Konzertgesellschaft Bad Kreuznach e.V.
Bild links: © Konzertgesellschaft / Bild rechts: © Konzertgesellschaft
| Preise | ||||
1 Sitzplatz | 2 Sitzplatz | 1 Freie Platzwahl | ||
|---|---|---|---|---|
| Normalpreis | € 28.00 | € 23.00 | € 15.00 | |
| Schüler, Studierende | - | € 18.00 | € 12.00 | |
| So., 13.09.2026 - 17.00 Uhr | Tickets bestellen | |
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